Lesung und Gespräch mit Richard Oppenheimer zur Geschichte seiner Familie

Samstag, 13. November 2021, 16.00 Uhr

Richard Oppenheimer, Jg. 1950, lebt in Florida, USA. Er ist der Sohn von Erika Mannheimer aus Bad Wildungen. Spuren seiner Familie finden sich auch in Treysa und Kirchhain. Die Familie wurde 1941 bzw. 1942 deportiert und in Lager verschleppt. Nur seine Mutter und Großmutter überlebten das Rigaer Ghetto, das Konzentrationslager Stutthof und einen Todesmarsch im Januar 1945. Nach dem Krieg wanderten sie in die USA aus.

Über die Verfolgungsgeschichte seiner Familie wusste Richard Oppenheimer zunächst nichts. Erst nach dem Tod seiner Mutter 1988 fand er ein bewegendes Tagebuch, in dem seine Mutter über ihr Überleben in den Lagern geschrieben hat. Hierdurch erfuhr er von dem Leid und der Verfolgung seiner Familie in der NS-Zeit. Seither erforscht Richard Oppenheimer seine Familiengeschichte.

Richard Oppenheimer wird aus dem Tagebuch seiner Mutter lesen und seine Forschungen vorstellen.