Filmvorführung: Beate und Marlene. Eine Gesellschaft braucht die Ausnahmen. Der Regisseur des Films, Hendrik Lietmann, wird anwesend sein.

Dienstag, 25. Juni 2019, 19.00 Uhr

Die eine  – Marlene Dietrich (Jg. 1901) – setzte sich für Emigranten aus Nazi-Deutschland ein und engagierte sich in der amerikanischen Truppenbetreuung, die andere – Beate Klarsfeld (Jg. 1939) – brachte gemeinsam mit ihrem Mann Serge zahlreiche Nazi- Täter vor Gericht und setzt sich bis heute für die Erinnerung an die ermordeten Juden Europas ein.

Was kaum bekannt ist: Marlene Dietrich und Beate Klarsfeld kannten sich seit Mitte der 1980er-Jahre. Sie verband eine ungewöhnliche Freundschaft. Sie schätzten sich gegenseitig für ihre entschiedene Haltung gegenüber den Nationalsozialisten.

Der Film folgt den Biografien dieser beiden Frauen und macht ihre Haltungen und Einstellungen deutlich. Interviews mit Bundestagsabgeordneten und HistorikerInnen fragen nach der gesellschaftlichen Bedeutung dessen, was Marlene Dietrich und Beate Klarsfeld taten und tun. Der Film zeigt auf, welche Relevanz das Engagement dieser beiden außergewöhnlichen Frauen für unsere Gegenwart hat.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Frauenbüro des Schwalm-Eder-Kreises statt.

Ort: N. N.