„Das verlorene Ich“ – Zeitzeugengespräch mit Eva Stocker

Sonntag, 8. November 2020, 16.00 Uhr

Eva Stocker, als Kleinkind aus einem Deportationszug nach Auschwitz gerettet und bei einer Adoptivfamilie aufgewachsen, spricht über ihre Lebensgeschichte und der Suche nach der eigenen Identität. Ihre Kindheit verbrachte sie in einer ungarischen Stadt, wuchs – ohne es zu wissen – bei Adoptiveltern auf. Ein Zettel in einem Schuhkarton, zufällig entdeckt, löste die Suche nach ihrer Herkunft aus.

Seither stellt Eva Stocker Fragen und will mehr darüber erfahren, wie Menschen mit dem Erbe und der Last den Holocaust überlebt zu haben, weiterleben. Sie beginnt ihre Film- Dokumentation „Das zweite Leben“ – ein Langzeitprojekt – und spricht mit Auschwitz-Überlebenden. So erfährt sie davon, dass verzweifelte Mütter auf dem Weg in die Vernichtungslager ihre Kinder aus den Waggons reichten, während die Züge für kurze Zeit anhielten. Eva Stocker erkennt darin ihre eigene Geschichte.

Das Film-Projekt ist für Eva Stocker zu einer wichtigen Mission geworden. Auch davon wird sie erzählen.

Das Gespräch mit Eva Stocker führt Jürgen Junker.

Veranstaltungsort: Dorfgemeinschaftshaus Trutzhain, Warthe-Weichsel-Straße 5, Schwalmstadt-Trutzhain

Aufgrund der Maßnahmen gegen die Verbreitung der Corona- Pandemie ist die Teilnehmerzahl auf max. 35 Personen beschränkt.

Um Anmeldung wird daher gebeten.